Über mich

DimitriVielleicht kommt es in dem Leben jedes Menschen ein Punkt, wenn du dich selbst sagst: “Etwas muss geändert werden”. Ich habe die Universität mit einem Abschluss in der Medieninformatik mit dem Schwerpunkt Programmierung absolviert, dann arbeitete ich als Freelancer, habe diverse Internet-Projekte geleitet. Das alles war sehr interessant und spannend, aber auch in meinem Leben ist dieser Punkt gekommen.

Noch damals, als ich an der Uni studierte, haben wir oft mit den Freunden getroffen, verschiedene Filme geschaut, sie analysiert und sogar versucht unsere eigene Geschichte zu schreiben. Das Kino war für uns mehr als nur ein Hobby – es war eine echte Leidenschaft. Damals entwickelte ich eine große Interesse auch an der Fotografie. Vielleicht passierte es, weil ich jung, naiv und voller Optimismus war, aber wenn ich entschieden habe, etwas in meinem Leben zu ändern, habe ich nicht einfach die Tapeten in meiner Wohnung neu gefärbt. Ich zog aus Lettland, wo ich geboren bin, nach Berlin, habe die Programmierung verlassen und machte mich an das, was für mich noch seit Uni-zeiten so interessant war, an die Fotografie.

Fotografie bedeutet für mich weitaus mehr als nur schöne Bilder. Das ist die Möglichkeit eine Geschichte zu erzählen, bestimmte Situationen aus einer ungewöhnlichen Perspektive zu zeigen oder die Ansicht über ein Problem zu bezeichnen und vielleicht eine Interese dem Zuschauer an diesem Problem zu erwecken. Das ist die Möglichkeit innerlichen Konflikt des Menschens und seine Welt zu zeigen. Und trotz der Tatsache, dass alle möglichen Motive schon in antikem Griechenland erfunden und klassifiziert wurden, werden die Darstellungsmöglichkeiten dieser Motive nie erschöpft sein. In der Fotografie, wie in jeder Kunst, können immer die aktuelste Themen zur Diskussion gestellt werden, und die Perspektive, aus welcher der Autor seine Geschichte erzählt, ist immer einzigartig.

Und obwohl Ich in verschiedenen Genres arbeite und auch mit Vergnügen sehr langweilige Sachen für das Geld fotografiere, versuche ich nie zu vergessen, was die echte Fotografie für mich bedeutet und warum ich das mache.

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